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2021-11

2021-11

Der dunkelste Monat des Jahres. Der Teil des Jahres, den ich sehr gerne überspringen würde. Kein Monat, in dem man viel Inspiration hat. Maximal Weihnachtsgeschenke kaufen, Jahresabschluß vorbeiten usw. Wenn man dann noch eine Woche krank zu Hause ist, direkt zur Black Week, belastet man ganz schnell mal das Geschäftskonto 😀

Natürlich habe ich auch fotografiert. Dieses Mal habe ich Bilder von Elisa für Euch. Und zwar von meiner Sw-Serie, die dieses Jahr irgendwie seinen Selbstlauf hatte. Ich mag diesen krassen Wechsel zwischen hell und dunkel.

Ich habe ja jedes Jahr einen Kalender erstellt und verkauft. Da die Nachfrage danach immer geringer wird und der Versand auch jedes Jahr teurer wird, habe ich dieses Jahr nur sehr wenige drucken lassen.
2 davon sind jetzt noch übrig. Wer einen haben möchte, für 20€ und 7€ Versand, schicke ich ihn gerne zu. Einfach über das Kontaktformular eine Nachricht schicken.

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2021-10

2021-10

Eigentlich wollte ich ja immer aufschreiben, wenn mir ein interessantes Thema für den monatlichen Blogbeitrag einfällt. So dass ich am Monatsende nicht da sitze und mir spontan nix einfällt 🙂 Hat so nicht ganz geklappt.


Woran ich gerade aber wieder denke. Beim Durchscrollen von Instagram fällt mir auf, das viele Fotografen recht oft immer die selben Modelle vor der Linse haben. Da kommt doch die Frage auf, warum?
Setzt da ein kleiner Wandel ein, seit TikTok?
Weg vom „ichlassmichvonjedemständigfotografieren“ hin zu den sinnvollen Kurzvideos.

Ich selber bin ja nicht bei Tiktok aktiv. Man verplempert ja schon genug Lebenszeit auf FB und Instagram.
Wenn man aber junge Leute fragt, wohin die Instagramuser gehen, kommt eigentlich nur Tiktok als Antwort.

Oder ist der Wandel, das vielen „ichfotografiereeuchalledauerhaftkostenlos“ doch etwas fehlt?
Etwa die Wertschätzung ihrer Arbeit? Das wäre für mich jedenfalls ein sehr wichtiger Grund.

Ich selber habe ja weniger freie Arbeiten, bei denen ich auf Modelle zurückgreife. ( dieses Jahr besonders wenig ) Aber auch da nehme ich gerne jemanden, den ich kenne. Man weiß einfach, was auf einen zukommt. Das erleichter das Fotografieren und auch die Nacharbeit am Pc. Sogar aus Kundinnen sind schon dauerhafte Modelle geworden. Einfach, weil wir einfach gut zusammenarbeiten konnten und sie kein Problem bei Veröffentlichungen haben.

Also kann ich die anderen Fotografen auch hier verstehen. Wenn die Chemie passt, warum eben nicht öfter etwas zusammen umsetzen?
Wie seht ihr das? Schreibt es doch mal in die Kommentare 🙂

Und da kommen wir doch endlich mal zu neuen Bildern.

Ein neues Gesicht, und sogar aus dem hohen Norden.
Sie war natürlich nicht wegen mir hier unten ( oder eher oben via Höhenmeter? 🙂 ), sondern auf Familienbesuch. Jedenfalls ist mir ihr Lächeln auf Instagram aufgefallen. Und irgendwie sind wir dann ins Gespräch gekommen und haben uns etwas ausgemacht. Nix nacktes, das ist nicht ihre Richtung.
Sondern mir fiel da ein, das ich vor *hust* 5 Jahren eine Nebelmaschine gekauft habe, und nie bei einem Shooting eingesetzt habe. Und zack hatte wir einen Plan. Achja…und blitzen. Sagte ich schon, das ich es absolut nicht mag? 🙂
Gesagt, getan. Und da ich dann doch recht neugierig bin, wie die Welt aus der Sicht eines Großstadtmodels aussieht, hätten wir fast die ganze Zeit verplappert.

Und dann haben wir doch etwas gemacht, was ich vielleicht irgendwie für einen Kalender benutzen kann. Diesmal wohl nur für mich und eventuelle Dauerabnehmer. Leider bin ich die letzten Jahre auf zuvielen Exemplaren sitzen geblieben.

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2021-09

2021-09

Habt ihr bemerkt, das der Augustbeitrag fehlt?

Das liegt daran, das nicht viel passiert ist und das wir den Urlaub genossen haben. Wir haben uns mal die Königsseer Gegend angeschaut. Und sind der Meinung, das wir uns nicht verstecken brauchen. Gut, dort sind die Berge unwesentlich höher 😉 Aber ansonsten sieht es im Wald genauso aus.

Das brachte mich auf die Idee eine Webseite zu erstellen, das werdende Besucher neugierig werden und sich auf den Weg zu uns nach Thüringen machen. Ich hab ja immer ein schlechtes Gewissen, wenn jemand mehr als 200 km wegen einem Shooting zu mir fahren will.
So zeige ich derjenigen, das es sich lohnt ein paar Tage dran zu hängen um hier mal abzuschalten und die wunderbare Luft im grünen Herzen Deutschlands zu genießen

Zu finden sind diese Bilder alle hier:
https://koenigsee.ivo-fotografie.de/

Es ist eine tolle Abwechslung für diese Seite Bilder entstehen zu lassen.
Aber selbst da, mal für ne Stunde am späten Nachmittag Bilder mit Sonne entstehen zu lassen hat 3 Wochen gedauert.
Und dann kam dennoch keine Sonne.


Auch wenn es dieses Jahr nicht viele Outdoorbilder gibt, war das Shooting mit Maria schon sehr spannend.
Sie konnte wunderbar abschalten, und bewegte sich, als wäre sie alleine 🙂

Hier habe ich noch 3 Bilder aus diesem Termin.

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2021-07

2021-07

Immer wieder höre ich, das Leute ihre Handys verlieren oder die Dinger einfach kaputt gehen, und somit alle Bilder verschwunden sind. Die meisten tun es ab und sagen…naja..is ja nur ein Jahr was dann fehlt. Und mal Ehrlich. Wer von Euch macht eine automatische Datensicherung? Bildersicherung? Gerade wenn man jeden Augenblick der eigenen Kinder festhalten will, für später. Bei Apple soll es ja automatisch gehen. Bei Android ein kleiner Tip: Dropbox und Dropsync oder Google Drive und Drivesync. Einfach einzustellen und zack, sind die Bilder immer zu Hause auf dem Rechner.

Von mir selber gibt es leider sehr wenige Kinderbilder. Damals war keiner begeisterter Knipser in unserer Familie. Heute jedoch hat man eine Flut an Bildern. Was macht ihr eigentlich damit? Damals gab es meist nur einen Abzug. Keine Datei, nur den einen Print. Man hat sie aufgehängt oder eingeklebt. Gehütet wie einen Schatz. Heute versumpft alles auf Festplatten oder Onlinespeichern. Der Wert des einzelnen Bildes ist um ein vielfaches gesunken. Ich mache für mich seit ein paar Jahren Bücher von jedem Jahr. Man nimmt sie einfach schneller in die Hand und stöbert in einer gemütlichen Runde viel einfacher. Ja, das kann Tage dauern, bis es fertig ist, aber es lohnt sich ungemein.

Deswegen gibt es bei einem Shooting bei mir auch Abzüge dazu. Die Bilder werden nicht nur auf den Onlinespeicher rübergeschoben und dann vielleicht von einigen sogar vergessen auf dem eigenen PC zu speichern. Bei mir dürfen sich die Kunden auch eine Woche auf die fertigen Bilder freuen. Was die Spannung erhöht und ich denke auch, die Freude über die Bilder. Und man braucht dank der Abzüge keine elektronisches Hilfsmittel um sie sich gleich anschauen zu können.

Bei meinen freien Arbeiten klappt dieses Jahr nicht viel. Modell gefunden, Modell erkrankt ( gute Besserung weiterhin 🙂 ) Wetter, Location, Termin usw…. Ich werde einfach sehen, was noch geht…ohne Druck.
Erst gestern hatte ich einen Aufruf gemacht, auf Instagram, weil mein Wunschmodel für eine Location sich nicht wohl fühlt im Moment.
Es haben sich auch ein paar beworben, die gut passen würden, sich aber vielleicht nicht darüber bewusst sind, das ihre Bilder dann im Netz landen und es privat oder beruflich Konflikte mit sich bringt. An diesem Punkt denke ich nicht an meine womöglich tollen Bilder, sondern eher an die Probleme, die die jungen Damen vielleicht bekommen.
Dafür klappen aber andere tolle Aufträge. Wie hier die beiden, die ich euch zeigen darf. Einmal drinnen, die schöne Schwarzweiß Serie am Tisch. Und draussen mit Gegenlicht, was ich sehr sehr selten mache. Warum eigentlich?

Kurz zum technischen Problem hier auf der Seite.
Ich konnte mich nicht mehr einloggen. Kein Adminzugriff. Aber auch keine Fehlermeldung. Da sitzt du erstmal da und zweifelst an dir. Zum Glück gibt es ja auf Facebook Gruppen für jeden Quatsch. Dort half mir ein netter Mensch, sogar am Sonntag. Kurz um, Die Datenbank war voll. Ich wusste nichtmal, das es begrenzt ist. Verursacht durch ein Plugin, das ich irgendwann mal aus irgendeinem Grund installiert habe. Keine 5 Minuten Arbeit, für Ihn wohl Alltag. Es gibt sie noch, die Leute, die uneigennützig mal helfen. Danke dafür.

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2021-06

2021-06

Ich bin ja nicht so der Podcast-Hörer, einzig den von Andreas Jorns höre ich mir fast regelmäßig an. Dadurch wird mir auf Spotify natürlich auch etwas in diese Richtung vorgeschlagen. Hängengeblieben bin ich bei einer Folge vom Boudoir Podcast. Darin ging es um Hochzeitsboudoir Shootings, also Brautboudoir, was ja eigentlich eine wunderbare Sache ist. Am Abend vor der Hochzeit hat man alle wichtigen Sachen da, verbringt die Nacht meist getrennt voneinander, in einem Hotelzimmer. Beste Voraussetzungen für diese Art der Bilder. Das wäre doch mal ein besonderes Geschenk für den werden Mann, wenn auf seinem Platz am nächsten Tag ein paar tolle Bilder liegen. Hier ein paar Eindrücke aus dem Jahre 2016 glaube ich, als wir in der Villa Altenburg in Pößneck, solche ein Shooting nachgestellt hatten.

Nun etwas anderes. Ich wollte eigentlich nicht darüber schreiben, denn man sollte ja nur positive Dinge zeigen oder posten, weil negative Dinge mehr im Kopf hängen bleiben als andersherum. Aber vielleicht ist es ja besser, den ein oder anderen ein wenig aufzuklären.
Situation; Junge Frau hat Spaß am fotografiert werden, lässt auch gute Aktfotos machen und wird von Fremden und Freunden dafür verurteilt.
„Wie kannst du sowas nur machen“, „das Internet vergisst nie“, „und dann noch kostenlos.“ „Der Fotograf verdient damit ein Haufen Kohle“ usw usw.
Die meisten Sätze hat wohl jeder schonmal gehört, der sich irgendwie mit Fotografie beschäftigt.
Die erste Reaktion auf solche Sätze; es ist einfach ihr Leben. Sie kann machen was sie will. Kommt ja keiner zu schaden. Müßte ja eigentlich schon reichen. Sollte man meinen.
Aber da die meisten sich natürlich nur oberflächlich mit allem beschäftigen, muß man es doch genauer erklären. Bei normalen Kundenaufträgen wird ja nix veröffentlicht. Deswegen werde ich ja für diese Aufträge bezahlt. Aber bei freien Arbeiten ist das eben ein wenig anders.

Nehmen wir das Beispiel meines Bildbandes. Sind ja Aktfotos, die im Grunde verkauft werden. Fotograf bereichert sich. Model bekommt nur ihre Bilder und den fertigen Bildband. Mehr sehen Aussenstehende ja nicht.

Dummerweise steckt da dennoch mehr drin. Hier vorallem, die Suche nach den Locations. Die stehen ja nicht vor der Tür. Stunden der Suche, Kilometer mit dem Auto, zu Fuß, mit dem Fahrrad. Okay, kann man auch als Freizeitspaß deklarieren. 🙂

Das Fotografieren geht natürlich auch nur mit der passenden Ausstattung. Gut, da ist jeder selber schuld, wieviel Geld er in Kamera und Objektive steckt. Geht ja auch mit dem Handy zur Not 😉 Und ausserdem hat der Fotograf das Zeug ja schon, und kauft es nicht extra für diesen Tag.

Dann die Bildbearbeitung. Lightroom und Photoshop gibts ja schon für nen 10er im Monat. Also auch ein Schnäppchen. 3 Knöpfe drücken und fertig. Jedoch beim Erstellen des Bildbandes braucht man dann doch noch 2-3 Tage, bis alles sitzt wo es hin soll.

Ein halbes Jahr später dann bei der Druckerei bestellt und sich an 50 Stück erfreut. Verkaufspreis so niedrig gehalten, das die Druckkosten gedeckt sind. Noch ein Lesezeichen dazu. Achja, 10 Stück kostenlos in der Familie verteilt, den Modellen noch jeweils eins.. und zack, biste ein reicher Fotograf. Man sieht, der Fotograf verdient sich eine goldene Nase damit.

Ich hoffe man liest den leichten Sarkasmus heraus. Stunden, Tage der Planung, wochenlange Modelsuche, Monate des Zweifelns, ob es sich überhaupt lohnt, ob es irgendjemand kauft? Alles vergessen, wenn man es in den Händen hält. Es stolz irgendwann mal seinen Kindern zeigen kann. Etwas, das in Bücherregalen steht, und nicht versauert auf einer Festplatte, die irgendwann abschmiert. Der Gedanke, das meine Enkelkinder es irgendwann ihren Freunden zeigen, und stolz sagen, das hat mein Opa gemacht. Das macht mich reich. Also haben die Leute doch irgendwie recht. Ich habe mich bereichert 😉

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