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Usedom im Dezember

Usedom im Dezember. Das war neu.
Mich mit über 140 fremden Leuten zu treffen aber auch.
Eine Bauchentscheidung im September führte mich also alleine auf die Insel. Da war es ganz gut, das Max aus Erfurt jemanden zum Mitfahren suchte, und ich ihn mitnehmen konnte. Wir kannten uns auch nur namentlich. So hatten wir 6h Zeit zum Quatschen und ich kam nicht alleine oben an.
Dennoch war es so wie befürchtet. Man hatte das Gefühl, man kommt zu einer großen Familie. Es war ja das zweite Meetup und viele kannten sich vom letzten Jahr.

Schon beim Einchecken ins Hotel war es aber anders als sonst.
Ich kenne das sonst nur von Festivals, wo jeder jeden freundlich entgegen tritt. Hier war es genauso.
Man konnte jeden einfach anquatschen, weil wir alle wegen einer Sache dort waren. Selbst am Strand war fast jeder wegen dem Event vor Ort. So ergaben sich viele Gespräche bei Kaffee, Glühwein und der wohl besten Thüringer Bratwurst auf Usedom, oder am Abend in der Lounge. Der ein oder andere hat mir dabei den Kopf gewaschen…Stefan Beutler zum wiederholten Male ( Alle Begegnungen waren wirklich nur zufällig, kein stalking 🙂 ) Und Enrico aus Hamburg, mit dem ich beim Essen ins Gespräch kam.
Die vielen Unterhaltungen und die Vorträge an beiden Tagen wirken immernoch nach. Man denkt viel über seine Art der Fotografie nach und wird von den vielen guten Arbeiten der anderen Gäste unweigerlich beeinflusst. Das Niveau der Fotografen hier war wirklich sehr hoch.

Katharina, ( die kurzhaarige Dame auf den folgenden Bildern) , sagte im “Vortrag” über das Buch Come undone von Andreas Jorns, das wir Fotografen der Tragweite der Bilder die wir machen, uns mitunter nicht bewusst sind. Dem stimme ich zu. Wir können meist nur kurze Zeit (beim Fotografieren) in das Leben der Modelle und Kunden “eindringen”. Und halten, mit ein wenig Glück, wichtige Momente fest, die mehr in ihnen bewegen, als wir denken.
Uschi, das zweite Model, kommt aus Berlin. Sie hat mir 15 Minuten ihrer Zeit geschenkt. Sonst wäre ich fast ohne Shootingbilder heim gefahren.

Dieses Wochenende wird noch lange nachwirken. Es treibt einen an, nicht nur Bilder zu machen. Sondern Geschichten zu erzählen die Bewegen. Kunst zu erschaffen.
Meine Aufnahmen hier wurden unweigerlich vom kalten Wetter und den vielen guten Arbeiten der anderen Gäste beeinflusst.
Ich hoffe es lässt nicht nach! 🙂

Bis eventuell 2019 auf Usedom!

2 Gedanken zu „Usedom im Dezember“

  1. Susanne sagt:

    Tolle Bilder und das geschriebene spricht mir aus der Seele—-war schön dich kennen gelernt zu haben und ich hoffe wir sehen uns beim nächsten Meetup wieder…:-)

  2. Matthias sagt:

    Danke für unser Kennenlernen und deine schönen Worte. Bis bald mal wieder. 🙂

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